Blutegeltherapie

Blutegeltherapie

Die Blutegelbehandlung gehört zu den ältesten, bekanntesten Heilmethoden. Die ersten Überlieferungen der Blutegeltherapie gehen auf 3300 Jahre v. Chr. zurück und stammen aus Mesopotamien. Auch in der indischen Medizin kam die Therapie seit Jahrtausenden zur Anwendung. Durch übermässigen Gebrauch und Aberglaube geriet die Therapie im 19. Jahrhundert in Europa in Verruf.
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Blutegeltherapie

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Blutegeltherapie

Die Blutegelbehandlung gehört zu den ältesten, bekanntesten Heilmethoden. Die ersten Überlieferungen der Blutegeltherapie gehen auf 3300 Jahre v. Chr. zurück und stammen aus Mesopotamien. Auch in der indischen Medizin kam die Therapie seit Jahrtausenden zur Anwendung. Durch übermässigen Gebrauch und Aberglaube geriet die Therapie im 19. Jahrhundert in Europa in Verruf.

Sanfte Blutsauger sorgen für starke, positive Effekte

In den 1980-er Jahren wurden die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Behandlung und die zahlreichen, positiven Effekte wiederentdeckt. Die Therapie erfreut sich heute erneut wachsender Beliebtheit. Dies aus gutem Grund: Die Blutsauger können Linderung bei einer Vielzahl von Erkrankungen wie bei Beschwerden des Bewegungsapparats, bei Gefässerkrankungen oder Entzündungen bewirken, unterstützen oft die Wundheilung nach Operationen oder Verletzungen und können Abhilfe bei Erkrankungen im Kopfbereich schaffen.

Geringer Aderlass mit grosser Wirkung

Der Blutegelbiss wird von einem leichten Ziehen begleitet, ist aber meist nicht schmerzhaft. Der Speichel des Blutegels hemmt die Gerinnungsfähigkeit des Blutes. Durch den Speichel werden während des Saugprozesses zudem entzündungshemmende Stoffe an die Wunde abgegeben. Der Lymphstrom wird angeregt. Die lokale Gefässerweiterung wirkt krampflösend. Während ungefähr 10 bis 90 Minuten saugen die Tierchen 8-10 ml Blut und fallen dann ab. Die verminderte Gerinnung führt zu Nachbluten, welches ein gewünschter Effekt ist und zusätzlich zur Reinigung von Wunden und Entzündungen beiträgt. Die Therapie bewirkt oft eine bessere Durchblutung, Schadstoffe werden i. d. R. schneller abgebaut. Auf natürliche Weise können Effekte erzielt werden, welche sonst nur mit starken Medikamenten erreicht werden können.

Die Nebenwirkungen der Blutegelbehandlungen sind oftmals Juckreiz und eine leichte Schwellung der behandelten Stelle. Die medizinischen Blutegel werden speziell für die Therapie gezüchtet. Jeder Egel kommt nur einmal zum Einsatz, um die Übertragung von Krankheiten auszuschliessen.

 

Bewährte Einsatzgebiete der Egeltherapien

  • Erkrankungen des Bewegungsapparats
  • Arthritis
  • Arthrose
  • Rheuma
  • Gicht
  • Gefässerkrankungen
  • Krampfadern
  • Durchblutungsstörungen
  • Hörsturz
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Entzündungen der Augen
  • Abszessen
  • Blutergüssen
  • Quetschungen
  • Zerrungen
  • Verstauchungen
  • Nach Operationen
  • u.v.m.

Die Blutegel werden meist direkt auf die entzündete Stelle gelegt. Die Therapie, trägt oft zur Eindämmung der Entzündungen und zur Schmerzlinderung bei. Die Beschwerden von Krampfadern und Durchblutungsstörungen können durch die Sauger eingedämmt werden. Schwellungen gehen meist zurück und das Blut fliesst in der Regel wieder besser. Die Durchblutung wird oftmals gefördert, Entzündungen meist gelindert.

Bei Abszessen kann die Therapie für einen rascheren Abbau des Eiters sorgen. Das Nachbluten reinigt den Abszess und führt zu einem schnellen Rückgang der Schwellung.

Bei Verletzungen und nach Operationen kann die Blutegeltherapie die Wundheilung unterstützen. Die entzündungshemmende Wirkung kann zudem die Gefahr von Infektionen eindämmen.

Kategorie
Therapiemethoden
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